Was ist los bei FEATHERLIGHT?

  • In letzter Zeit ist es still um mich geworden. Die Blogbeiträge wurden weniger, die Kolumnen düsterer, die Postings bei Instagram kamen unregelmäßig und man hat mich über die Instagramstory kaum mehr zu Gesicht bekommen. Aber warum? Was ist los bei FEATHERLIGHT?

Ganz einfach: meine Prioritäten lagen und liegen aktuell bei anderen Dingen. In den letzten Wochen ist einiges passiert, über das ich mir Gedanken machen musste. Blätter haben sich unvorhersehbar gewendet und ich arbeite gerade daran, alles wieder in die richtige Bahn zu lenken. Das kostet mich momentan enorm viel Geduld und Kraft, da habe ich für anderes kaum einen Kopf. Ich fände es nicht richtig, euch – die ihr meine Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit so schätzt – auf meinem Blog und Instagram eine heile Welt vorzuspielen und euch mit „Content“ zu versorgen, obwohl das gerade nicht Ich bin. Meine Freunde müssen teilweise tage,- oder gar wochenlang auf Antworten per SMS oder Whatsapp warten, weil ich nicht im Stande bin, zu antworten. „Lebst du noch?“ erschien nicht nur einmal auf meinem Lockscreen. Aber ja, ich lebe noch!

 

Wie geht es weiter mit FEATHERLIGHT?

Puh, glaubt mir, diese Frage habe ich mir in den letzten Wochen mehr als einmal gestellt. Ich liebe meinen Blog. Das hier ist seit fast acht Jahren mein Baby. Ein Hobby, das zum Projekt und zu einem Teil von mir wurde. Tatsächlich habe ich einen Moment lang darüber nachgedacht, aufzugeben und alles an den Nagel zu hängen. Es gibt einfach ein paar Dinge, die mich stören. Zum Beispiel der Algorhitmus, der den ganzen Spaß an Instagram und den ursprünglichen Hintergrund davon zerstört. Der „Content“, der produziert wird und in vielen Augen nur noch dann wertvoll und sehenswert ist, wenn er von Marken nur so strotzt. Manchmal habe ich das Gefühl, man ist nur noch interessant, wenn man um die Welt jettet, hunderte verschiedene Designertaschen im begehbaren Kleiderschrank hat oder ein dickes Auto (meistens ja Papis Auto!) fährt.

Dann aber gibt es die Momente, die für mich wie kleine Lichtblicke fungieren. EURE Rückmeldung! Ich stecke so viel Liebe, Ehrlichkeit, Emotion und Herzblut in meine Kolumnen und es bedeutet mir so viel, eure Meinung dazu zu hören. Wenn ich dann lese, wie ich euch mit meinen Worten berühre, dass ihr euch in den Situationen wiedererkennt und euch meine Zeilen Mut, Kraft und Motivation spenden, merke ich, dass ich das hier nicht aufgeben kann und auch nicht will. Weil ich euch etwas wegnehmen würde – weil ich dann nicht mehr komplett wäre. Ich bleibe euch (& auch irgendwie mir selbst) also treu ♥

Der IST-Zustand

Seit gestern Abend sitze ich nun in Salzburg. Ich versuche gönne mir ein paar Tage Auszeit an einem Ort, den ich neu entdecken darf, weil ich hier noch nie zuvor war. Ich hatte mich so darauf gefreut, endlich wieder Berge zu sehen. Meine Kamera ist mit dabei, zu lange lag sie als Staubfänger in meinem Regal – unbeachtet, ungeliebt. Bis Dienstag bin ich hier, dann geht es zurück nach Hause. Das Theater beginnt – im wahrsten Sinne des Wortes. Die nächsten drei Wochenenden stehen ganz im Zeichen der Theaterfreunde, aber gerade geht es mir auf der Bühne am Besten. Ich bin in meinem Element, zittere vor Aufregung um dann doch am Ende des dritten Aktes vor Stolz zu strahlen. Aber jetzt genieße ich erstmal Österreich. Genießt auch ihr die nächsten Tage und das hoffentlich verlängerte Wochenende ♥

P.S. Unter dem Instagram-Hashtag #travelwithfeatherlight werde ich sicherlich die ein oder andere Salzburgimpression mit euch teilen.

 

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