Als ich vor über sieben Jahren mit dem Bloggen anfing, habe ich mir über das Wo und Wie keine Gedanken gemacht. Für mich war die Platform Blogger/Blogspot schon fast ein Monopol, da ich nichts anderes kannte. Mein Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit wurde jedoch immer lauter. Auch die Möglichkeiten, die mir meine bisherige Platform bot, waren auf Dauer ganz schön eingeschränkt. Durch den immer größer werdenden Teich der Blogger wächst auch das Angebot der Hoster. Nur für welchen soll man sich entscheiden, wenn es dann tatsächlich mal ans Eingemachte geht?

Im Januar stellte ich mir genau diese Frage. Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, den ganzen Umzug von Blogspot zu WordPress alleine zu meistern und durchforstete das Internet. Alle möglichen Blogs stellten Tutorials oder Tipps zur Verfügung aber relativ schnell bemerkte ich bei Begriffen wie MySQL-Datenbank, PHP und Co., dass ich ein absoluter Null-Checker war. Die Erkenntnis war zwar da, die Aktzeptanz blieb aber vorerst aus. Ich wühlte mich von einem Beitrag zum Nächsten, landete mit einem Mausklick auf einem Testbericht und plötzlich auf einem Youtube-Tutorial. Mir standen die verschiedensten Hoster zur Verfügung, ich wusste aber partout nicht, für welchen ich mich entscheiden sollte. Mein großes Glück war letztendlich, dass mein ehemaliger Arbeitskollege aus Werbeagenturzeiten meine Domain verwaltet und zwischenzeitlich auch meinen Blog hostet.

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Doch was spricht für und was gegen einen selbstgehosteten Blog? Ich habe euch einen kleinen Überblick zusammengestellt mit Aspekten, die für mich besonders wichtig waren:

pro Layout: ist man der großen Welt des HTML nicht mächtig, bleibt einem bei Blogspot relativ wenig Spielmöglichkeit. Natürlich kann man sich diverse Themes kaufen, doch auch hier gibt es nur eine Hand voll. Für WordPress-Blogs hat man hier eine weitaus größere und vor allem auch schönere Auswahl, die man auch mit ein paar Tricks noch selbst ein wenig umgestalten kann.

pro Unabhängigkeit: Blogspot gehört zu Google und hat somit die Rechte am eigenen Blog. Das heißt u.a. auch, dass der Blog einfach gelöscht werden kann, wenn er gegen die gegebenen Regeln verstößt. Bei einem selbstgehosteten Blog bestimme ich alles selbst und muss auf nichts Rücksicht nehmen.

contra Technik und Sicherheit: wie bereits angesprochen, ist hier Knowhow gefragt. Natürlich machen es vorgefertigte Plugins und bereits gebaute Oberflächen einfacher, ein bisschen in die Materie sollte man sich trotzdem einlesen. Dafür gibt es aber gute und verständliche Tutorials in schriftlicher Form oder bei Youtube als Video, wo jeder Mausklick erklärt wird. Eigeninitiative ist auch bei der Sicherheit gefragt. Um sich vor Spamkommentaren oder gar möglichen Hackerangriffen zu schützen, muss man seine Plugins immer aktualisieren und auch WordPress-Updates sind Pflichtprogramm. Sollte es Updates geben, wird dies aber auch auf dem Dashboard angezeigt.

contra Kosten: monatliche Ausgaben für Domain und Hoster/Webspace müssen definitiv einkalkuliert werden. Ich zahle monatlich 15€. Ihr seht, es muss nicht zwingend ein Vermögen sein. Kleiner Tipp: Erfahrungsberichte zu diesem Thema und einen Hoster für Neueinsteiger mit Option zur Erweiterung findet ihr z.B. bei Netzsieger. Auch Kosten für mögliche technische Hilfe, wenn ihr niemanden im Bekanntenkreis habt und eine Firma euren Umzug machen lasst. Außerdem empfehle ich für die Oberfläche ein wenig Geld in die Hand zu nehmen und ein schönes Theme/Layout zu kaufen. Das Erscheinungsbild ist nämlich unglaublich wichtig, um Besucher auch auf dem Blog zu halten.

Während meiner Zeit bei der Werbeagentur kam ich natürlich mit WordPress in Berührung. Über die Komplexität der Thematik war ich mir aber nicht bewusst. SEO ist für uns Blogger ein essentielles Thema, was aber von vielen Platformen nicht angeboten wird. So auch bei Blogger. Seit ich mit SEO arbeite, hat sich der Traffic auf meinem Blog extrem verändert und meine Beiträge werden dank Suchmaschienenoptimierung wesentlich einfacher und schneller gefunden. Das alles musste aber auch ich erst lernen und auch nach fast acht Jahren des Bloggerdaseins fühle ich mich dahingehend noch wie ein Bloggerbaby. Ich empfehle daher allen „neuen Hüpfern“, aber auch den „alten Hasen“ im Bloggerbusiness, sich die Wahl des Hosters und der Veröffentlichungsplatform gut zu überlegen. Wenn ihr euch selbst mit der Thematik nicht sicher seid nehmt euch jemanden zur Hand, der sich auskennt. Lasst den Umzug lieber von einem Fachmann machen, denn es kann doch zu viel kaputt und verloren gehen.

*in freundlicher Zusammenarbeit mit Netzsieger

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Nachdem der Frühling vergangene Woche eine kurze Pause eingelegt hatte, ist er pünktlich zum Wochenende wieder zurück. Was ich am Frühling besonders gerne mag? – Magnolien. Ich steh‘ ja eh total auf Rosa und diese Bäume haben für mich einfach irgendetwas magisches und mädchenhaftes. Daran habe ich auch meinen Look angepasst, den ich euch heute vorstellen möchte.

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Bei mir geht inzwischen nichts mehr ohne meine neue alte Lieblingsfarbe. Rosa! Daher habe ich mir vor vier Wochen neben einer schwarzen Culotte auch eine in dieser Farbe zugelegt. Ich habe lange überlegt, ob mir dieser Stil überhaupt steht, nachdem ich ja doch eine sehr weibliche, kurvige Figur habe. Da sollte man mit derartigen Schnitten vorsichtiger sein. Aber es gefällt mir und ich trage sie sehr gerne. Was mein gestriges Outfit betrifft, habe ich mich mit den übrigen Farben zurück gehalten, denn die Culotte ist schon Eyecatcher genug. Kombiniert habe ich das ganze dann mit einem dünnen, lockeren Pulli und einer derben Lederjacke.

Für den kleinen Spaziergang, wie wir ihn gestern Morgen gemacht haben, war meine neue Crossbodybag von SassyClassy absolut richtig. Sie ist gerade so groß, dass Sonnenbrille, Geldbeutel und iPhone genau rein passen. Perfekt für unterwegs.  Meine Sonnenbrille vom Sunglasses Shop passt sich der Tasche mit ihren goldenen Applikationen ideal an. Das klassische Modell von Ralph Lauren ergänzt mit seinem schwarzen, matten Gestell meine Sammlung an Sonnenbrillen um ein weiteres, unabkömmliches Exemplar. Das klassische, irgendwie auffällig unauffällige Design hat es mir angetan.

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*in freundlicher Zusammenarbeit mit Sunglasses Shop & SassyClassy

Shop the look:

Tasche via SassyClassy
Ralph Lauren Sonnenbrille via Sunglasses Shop
Culotte via Zara 
Jacke (similar) via Miss Selfridge

 

Zwei Wochen ist es nun schon wieder her, dass Jana und ich im Novotel London Blackfriars unsere letzte Nacht in London verbringen durften. Ich will euch unser „Erlebnis“ nicht länger vorenthalten.

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Das Notovel lag nur wenige Gehminuten von unserem ersten Hotel entfernt und war somit genau so leicht zu erreichen wie das vorherige Hotel. Der Check-In war in wenigen Minuten geschafft, somit ging es mit dem Aufzug in den 12. Stock der insgesamt 13 Stockwerke. Als wir vor unserer Zimmertür standen konnten wir unseren Augen kaum glauben, denn und unter den Ziffern 1201 stand noch ein weiteres, kleines Wörtchen: „Suite“.

Die Suite teilte sich in zwei Räume mit stilvoller Einrichtung auf. Im Wohnzimmer befanden sich einen runden, gläsernen Esstisch sowie eine kleine Sitzgruppe, die Minibar und eine eigene Nespresso-Kaffeemaschine. An das Schlafzimmer grenzte das große Bad an, das mit seinen graubraunen Fliesen absolut meinen Geschmack traf, da ich die üblichen Hotelbäder mit ihren weißen Fliesen immer recht steril, sogar ein wenig einfallslos und vor allem langweilig finde. Das Schlafzimmer selbst wurde letztendlich nur vom riesigen Bett ausgefüllt. Es war wahnsinnig komfortabel und der Ausblick, die man vom Bett aus über das Londoner Stadtteil Southbank genießen konnte, unbezahlbar.

Novotel London Blackfriars
Novotel London Blackfriars

Am nächsten Morgen zogen wir im hauseigenen Schwimmbad ein paar Runden und entspannten noch einen Moment in der Sauna. Es war nur unglaublich schade, dass wir keine Zeit hatten das Gym zu nutzen. Aber was tun Jana und ich neben Sport noch richtig gerne? Essen! – Das Frühstücksbuffet war eine wahrliche Augen- und Gaumenfreude. Jana und ich trauten uns sogar an das typische English-Breakfast. Wem das nicht mundet kommt aber trotzdem nicht zu kurz, denn es gab ebenfalls frischen Obstsalat, Toast und kleine Croissants mit oder ohne Schoki. Für das Frühstück gab es sogar einen eigenen Platzanweiser, der uns allerdings erst auffiel, als wir bereits Platz genommen hatten. Upsi… Zum Abschloss genossen wir noch einen Kaffee auf dem Zimmer, mit Blick über die Dächer auf das graue, aber schöne London.

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Wenn ich meinen Aufenthalt im Novotel Blackfriars in einem Satz beschreiben müsste wäre es „Luxus für den kleinen Geldbeutel“. Wir wurden verwöhnt und es wurde stets für unser Wohl gesorgt. Das Hotel liegt direkt zwischen der Haltestelle Southwark und Waterloo womit es super zentral liegt. Wer also für seinen nächsten Aufenthalt noch ein passendes Hotel sucht sollte auf jeden Fall die 46 Blackfriars Road, SE1 8NZ London in Erwägung ziehen, wo ihr das Novotel findet. Wir würden definitiv wieder einchecken!

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*in freundlicher Zusammenarbeit mit Novotel Hotel London Blackfriars

 

Mein Schlafzimmer ist so circa der liebloseste Raum in meiner Wohnung. Nicht, weil ich keinen Wert drauf lege, dass ich es gemütlich habe, sondern weil ich einfach noch nicht sicher bin, in welchem Stil ich es halten will. Schon seit Wochen durchforste ich Kataloge und Internetseiten, lege Mindmaps und Moodboards an aber irgendwie komme ich bisher noch nicht weiter. Die Farbwahl für die Wände wurde festgelegt und wieder verworfen. Ich weiß zwar, in welche Richtung es grob gehen soll, aber so ganz sicher bin ich mir noch nicht. Ich habe mich zumindest schon mal nach ein paar Bildern umgesehen, die vorerst die kahlen Wände schmücken sollten. Fündig wurde ich bei Desenio.

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Wie man vielleicht schon unschwer erkannt haben mag, liebe ich alles, was Rosègold ist. Da war es natürlich ideal, dass ich bei Desenio nicht nur die Prints, sondern auch direkt die Rahmen in der passenden Größe bestellen konnte. Perfekt aufeinander abgestimmt. Die Mondphasen-Bilder fand ich einfach von der Stimmung her sehr passend. Außerdem habe ich mir für meinen Flur einen minimalistischen Jahreskalender gekauft, den ich mit Klammern an der Wand befestigt habe. Ihr solltet unbedingt mal bei Desenio vorbei schauen – ich liebe diese Seite. Share the love: bis Donnerstag, 23. März 2017 bekommt ihr  mit dem Code featherlight25 25% auf alle Prints.

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Für mich geht es jetzt an die Intensivierung meines Plans, wie ich das Schlafzimmer gestalten möchte. Es ist nun mal das kleinste Zimmer, in dem mein Bett schon den meisten Platz einnimmt. Ich möchte ein wenig mehr Stauraum schaffen, mir aber keinen großen, wuchtigen Schrank zulegen, der den Raum dann gar erdrückt. Ich bin also auch schon fleißig am Pinnen von möglichen DIY’s auf Pinterest. Wenn von euch jemand eine Idee hat, wie ich mein „Platzproblem“ lösen könnte, immer her damit! Ich brauche es in meinem Schlafzimmer einfach gemütlich, wenn man mal bedenkt, dass man bei einer durchschnittlichen Schlafdauer von 8 Stunden tatsächlich 1/3 seines Lebens im Bett verbringt. Ach… aber was sage ich da? Bei mir ist es sicherlich wesentlich mehr…

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*in freundlicher Zusammenarbeit mit Desenio

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Die erste Nacht in London verbrachten wir im CitizenM-Bankside. Es liegt in unmittelbarer Nähe der U-Bahn-Haltestelle Southwark und ist somit easy zu erreichen. Die Milleniumbridge, die St. Pauls Cathedral, Tate Modern und Shakespeare’s Globe sind innerhalb weniger Minuten zu Fuß zu erreichen. Im ersten Moment macht die Gegend einen relativ spießigen Eindruck, da man zu 90% Anzugträgern über den Weg läuft (klar, ist ja auch das Bankenviertel Londons…) aber es entpuppt sich als zentrales, feines Viertel, das ich auch für meinen nächsten Aufenthalt in London wieder in Betracht ziehen werde.

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Das CitizenM ist ein Designhotel nach meinem Geschmack. Die Lobby ist mit ihrem britischen Akzenten und gemütlichen Ledersofas und Sesseln warm und einladend gestaltet. Ich hatte ab dem ersten Moment ein Wohnzimmerfeeling. Besonders cool fanden wir den Self-CheckIn am hoteleigenen iMac. Mit zwei Minuten Zeitaufwand ging er super schnell und er ersparte uns überflüssigen Papierkram. Sollte man doch nicht zurecht kommen stehen immer die super freundlichen Mitarbeiter des CitizenM’s zur Verfügung. Wer zum ersten Mal in London ist kann sich dort auch mit Stadtpläne, Broschüren rund um London und U-Bahn-Fahrplänen ausstatten.

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Unser Hotelzimmer lag im fünften Stock und war richtig gemütlich. Es hatte ein bisschen den Botelflair, wie man es z.B. aus Amsterdam kennt. Das Zimmer war ein einziger Raum, der durch eine Art satinierte Glaskoje, in dem sich die Toilette und die Dusche befand, abgetrennt war. Richtig fancy war die Farbauswahl der Glaskajüte, die man über das iPad selbst festlegen konnte. Für uns das beste Spielzeug, denn letztendlich konnten wir über das iPad unser ganzes Zimmer steuern: die Beleuchtung, den Fernseher und die Rollos. Das CitizenM bietet seinen Gästen also jeglichen technischen Komfort, den man sich vorstellen kann. Besonders bemerkenswert finde ich, dass das Hotel seinen Gästen alles kostenlos zur Verfügung stellt. Ich habe noch nicht erlebt, dass die Minibar kostenlos war und man vom Zimemr aus Zugriff auf PayTV und Kinofilme aller Art hat, ohne zusätzliche Kosten in Kauf zu nehmen. Im Kingsizebett hatten Jana und ich genügend Platz und es war so gemütlich, sodass wir wie Babys schliefen und am nächsten Morgen eigentlich gar nicht aufstehen wollten.

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Für die richtige Stärkung am nächsten Tag wurde auch gesorgt. Am Buffet gab es das klassische English-Breakfast mit Bacon, gebackenen Bohnen und Toast, als auch Vollkornprodukte, frisches Obst und Gemüse, Marmelade und Wurst. Für jeden war also etwas dabei. Wir nahmen direkt an der Fensterfront platz und während wir gemütlich frühstückten konnten wir die Briten beobachten, wie sie zur Arbeit, zur Schule oder zum Sport gingen.

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Für weitere Eindrücke schaut euch unbedingt Janas Hotel-Review an. Ihr plant demnächst auch einen Aufenthalt in London? Das CitizenM findet ihr in der 20th Lavington Street, London SE1 0NZ. Wenn ihr wie echten Briten auch mal einen Happen für unterwegs braucht findet ihr in einer Nebenstraße Saintsbury’s und direkt gegenüber einen kleinen Marks & Spencer, der leckere Salate, Sandwiches und Knabberzeug verkauft.

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*in freundlicher Zusammenarbeit mit dem CitizenM London Bankside