travel: backpack bucketlist


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Egal ob es die erste oder hundertste Reise ist, es ist immer gut sich einen Überblick über das zu verschaffen, was man einpacken möchte. Das mit dem Packen ist bei mir so eine Hass-Liebe. Einerseits liebe ich es, weil es in mir diese Vorfreude auslöst, weil ich weiß, dass es bald los geht. Andererseits hasse ich es, da ich nie weiß, was ich einpacken soll. Ich verbringe teilweise Stunden damit, reiße alle möglichen Klamotten aus meinem Kleiderschrank, verstaue versuche sie in meinem Rucksack unterzubringen um dann am Ende den Rucksack auf den Kopf zu stellen und wutentbrannt alles wieder auszuleeren. Es ist ein Teufelskreis. Auch wenn der Akt des Packens bei mir eher chaotisch verläuft, so versuche ich zumindest in die Vorbereitung ein wenig Struktur zu bringen.
Schritt 1: alle wichtigen Dokumente zusammen sammeln 
Da es mich “nur” in ein Land innerhalb der EU verschlägt, brauche ich nicht viel außer einen gültigen Personalausweis oder, wenn vorhanden, einen Reisepass. Da ich eh keine Kreditkarte besitze und ein Verfechter von Bargeld bin (zumindest im Urlaub!), fällt diese aus meiner Checkliste raus. Wer’s braucht und ohne nicht überleben kann – einpacken!! Wer dazu neigt, Dinge doch hin und wieder zu verlieren sollte vielleicht noch die Service-Nummer der Bank mit einpacken – für den Fall, dass die Karte doch mal abhanden kommt. Bevor ich los fahre kontrolliere ich außerdem immer zigtausend Mal, ob ich auch wirklich die Fahrkarte/das Flugticket eingepackt habe. Besagte Dokumente stehen bei mir ganz oben auf der Liste und liegen auch stets an einem Platz, wo ich nicht Gefahr laufe, sie zu verräumen.
Schritt 2: Handgepäck vorbereiten 
Um dem Fall vorzubeugen, das ganze Gepäck auf den Kopf zu stellen, weil man etwas in den Rucksack gepackt hat, was eigentlich ins Handgepäck gehört, packe ich dieses immer zuerst. Im Handgepäck trage ich immer Geldbeutel, Ladekabel, Handy, Kamera, Dokumente sowie Kopfhörer, Buch und ggf. meinen Laptop bei mir. Da mir doch ein paar Stunden Zugfahrt bevor stehen, ist der Laptop dieses Mal unabkömmlich (aber auch eine ordentliche Last). Am Liebsten benutze ich hier eine große Tasche mit Tragegurt, der Rücken ist ja schon für den Rucksack reserviert. Außerdem habe ich immer ein, zwei Päckchen Taschentücher und Desinfektionsmittel dabei. Leider ist ja inzwischen nicht garantiert, dass bei öffentlichen Einrichtungen Hygieneartikel gestellt werden.
Schritt 3: main act – Was packe ich nur ein?? 

 

Da ich ungefähr weiß, welche Temperaturen mich erwarten und fest steht, dass meine hauptsächliche Beschäftigung darin liegen wird, Städte abzuklappern und faul am Wasser zu liegen, stellt mich das Packen dieses Mal nicht vor eine allzu große Herausforderung. Dementsprechend werde ich kurze und leichte Kleidung einpacken, was gleich wieder ein bisschen Platz im Rucksack spart. Außerdem versuche ich schon während des Packens aus den Kleidungsstücken, die ich mitnehmen möchte, verschiedene Outfits zu kreieren. So werden nicht unnötig Teile mitgenommen, die dann unbeachtet irgendwo im Rucksack rumfliegen. Problematisch wird es nur dann so richtig, wenn ich mir überlegen muss, welche Schuhe ich mitnehme. Frauen und Schuhe – oh je! Aber die Entscheidung muss gefällt werden. Ein Paar Flip-Flops, ein Paar Sandalen und ein Paar Turnschuhe- check! Außerdem habe ich festgestellt, dass man den Rucksack besser gepackt bekommt, wenn man die Kleidung zusammenrollt oder ganz klein faltet. Vielleicht bilde ich es mir aber auch einfach nur ein. Anyway. Wenn es darum geht, den Kulturbeutel zu packen, sind die Kleinen ganz groß. Entweder man besorgt sie sich die Reisegrößen in der Drogerie oder man füllt Shampoo, Duschgel und Lotion einfach in ein Reisekit um. Ich habe mich dazu entschieden kleine Proben zu kaufen. Sind sie leer, kann ich sie gleich entsorgen und muss die leeren Packungen nicht wieder mit nach Hause nehmen – gleich wieder Platz gespart. Ein wenig Mascara, Lidschatten und Highlighter – fertig.
Schritt 4: genießen! 
So. Der Rucksack ist gepackt, der Wecker gestellt und die Vorfreude groß. UND TSCHÜSS 🙂

5 Kommentare

  1. 17. August 2016 / 21:53

    haha ich bereite mich auch immer so vor! bei kulturbeutel und shampoo etc habe ich immer kleine flaschen, die man mehrfach verwenden kann und auch den handgepäck-richtlinien entsprechen. ist auch praktisch wenn man zb nur mit hangepäck verreist =)

    wo geht es denn hin?

  2. 26. August 2016 / 12:37

    Ich hab mir kleine Proben gekauft, die sollten ausreichend sein 🙂 Ich fahre morgen mit dem Zug nach Verona und von dort aus mit dem Auto weiter nach Lazise und mach dann tagweise kleine Touren mit dem Auto oder zu Fuß. Aber natürlich wird auch mal relaxed!

  3. Anonym
    26. August 2016 / 18:47

    Klingt nett 😉 Hast du einen Leihwagen?

  4. 26. August 2016 / 18:52

    Mein Dad ist mit dem Auto dort unterwegs!

  5. Anonym
    26. August 2016 / 20:22

    Auch keine blöde Geschichte, wenn man einen Fahrdienst vor Ort hat! Viel Spaß und gutes Wetter 🙂

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